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Tag der sozialen Bewegungen

eine Initiative der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Der erste Tag der Sozialen Bewegungen
startet am 25.9.2016 im Haus der Demokratie und Menschenrechte!

Mit diesem jährlichen Aktionstag bieten wir emanzipatorischen Gruppen die Räume und die Möglichkeit, sich und ihre Projekte vorzustellen, Berührungspunkte zu finden, ihrer politischen Arbeit Nachdruck zu verleihen, zu diskutieren
und nicht zuletzt gemeinsam zu feiern.

Neben interessierten Einzelpersonen – über die wir uns natürlich auch immer freuen – liegt der Schwerpunkt dabei auf Menschen aus Gruppen, Initiativen, sozialen Bewegungen und dem möglichen Vernetzungspotenzial untereinander. Dies kann bei Einzelprojekten, gemeinsamen Kampagnen oder absehbar langfristigen Themen liegen, mit denen mensch sich auch die nächsten Jahre noch auseinander setzen muss.

Soziale Bewegungen sind für freie und offene Gesellschaften unerlässlich – und geraten dennoch häufig unter Druck, gerade weil sie in vielfältigen politischen Auseinandersetzungen aktiv sind. Das Erstarken rechter Bewegungen hat unsere Situation nicht leichter gemacht. Dies zu artikulieren, gemeinsam Vorgehensweisen zu entwickeln, um dadurch gestärkt weiter zu arbeiten, ist eine der Zielsetzungen des Tages!

An dem Tag der Sozialen Bewegungen beteiligen sich u.a.

CLOF e. V. / Kampagne Musik gegen Gewalt, Deutsche Umweltstiftung, Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V., Informationsdienst: für kritische Medienpraxis (ID-Medienpraxis), Interventionistische Linke Berlin, Mehr Demokratie e.V., Initiative 'Volksentscheid retten', Teilhabe e.V., AK Geschichte, ID Kritische Medien, Bibliothek der Freien

Die Eckdaten des Tages:
13.00 UhrBeginn + kurze Vorstellung
13.30 bis 16.30 UhrWorkshops und Raum für weitere Angebote
17.00 UhrPodiumsdiskussion „Welche Demokratie wollen wir?“
19.00 UhrChansons von Isabel Neuenfeldt

ab 13:30 Uhr Großer Workshop

Wer sind die Rechten und wie gehen wir mit Ihnen um?

Die Veranstaltung wird in einem ersten Teil der Leipziger Studie „Die enthemmte Mitte“ und weiterer Texte über den Charakter und die Verortung von AfD und Pegida informieren. Nach diesem inhaltlichen Input geht es konkret um die Frage des politischen Umgangs mit der Neuen Rechten. Darunter auch die Frage: Ist es sinnvoll den Dialog mit Pegida & Co zu suchen oder ignorieren wir die Neuen Rechten?

ab 15:00 Uhr Workshops & Veranstaltungen

Deutsche Umweltstiftung

„Crowdfunding als Campaigning Tool nachhaltiger Projekte“.
Darin stellen wir die gesellschaftlichs-ökologischen Chancen von Crowdfunding vor und erarbeiten gemeinsam mit euch die drei wesentlichen Erfolgsfaktoren einer Crowdfunding-Kampagne.

CLOF e. V. / Kampagne Musik gegen Gewalt

Über den Ist-Zustand gemeinsam hin zu Wie wollen wir leben!

Die Lage der aktiven Zivilgesellschaft: viele Themen stehen an – und viele Engagierte unter Druck. Wie bündeln wir Kräfte, schieben Kampagnen an und besetzen Themen und Inhalte so, dass sie auch über die einzelnen Gruppen & Aktionen hinaus wahrgenommen werden und keiner von den Engagierten dabei auf der Strecke bleibt. – Holger Werner

Gemeinsames Sit In zu Themen und Synergie-Möglichkeiten mit folgenden Fragestellungen & mehr Ideen:

Welche Themen müssen auf die Agenda?
Was wird gebraucht?
Wo hakt es?
Welche Ressourcen haben wir?
Wie schaffen wir Synergien?

Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V.

Sowohl die Programmatik von TTIP und CETA als auch die Art und Weise, wie über diese Freihandelsabkommen verhandelt wird, sind symptomatischer Ausdruck eines Systemfehlers, der die parlamentarische Demokratie in einem Zustand permanent drohender Kapitulation vor dem Dogma des freien Martktes und den damit verbundenen Wirtschaftsinteressen hält. Das Gegenprogramm ist die Gemeinwohl-Ökonomie mit ihren Kernelementen Wirtschaftskonvent und Gemeinwohl-Bilanz. Dieser Idee wollen wir uns in einer Veranstaltung mit dialogischem Format nähern

Volksentscheid retten

Chancen u. Grenzen von direkter Demokratie und emanzipatorischen Volksentscheiden

Können Volksentscheide ein wirkungsvolles Instrument außerparlamentarischer Intervention werden? Die Initiative www.Volksentscheid-retten.de stellt ihre Erfahrungen u. aktuelle Praxis zur Diskussion.

ab 17:00 Uhr Podiumsdiskussion „Welche Demokratie wollen wir?“

Vertreter*innen sozialer Gruppen und Initiativen diskutieren

Die etablierten Parteien und die parlamentarische Demokratie geraten europaweit unter Druck. Eine entstandene rechte Bewegung kritisiert 'im Namen des deutschen Volkes' das politische 'Establishment', sie fordert Volksabstimmungen und 'Demokratie von unten'. Was setzen die linken sozialen Bewegungen diesem Populismus entgegen?
Welche Demokratie wollen wir?

Mit Vertreter*innen verschiedener sozialer Initiativen wollen wir deren durchaus unterschiedliche Haltungen zur und dem Umgang mit Demokratie – von der Ausnutzung parlamentarischer Spielregeln bis zum zivilen Ungehorsam – sowie die Vorzüge und Grenzen des jeweiligen Verständnisses streitbar diskutieren. Neben allen politischen Alltagskämpfen müssen wir unser Verständnis von Demokratie, von sozialen und politischen Menschenrechten wieder stärker in die gesellschaftliche Debatte einbringen und den rechten Antworten eine linke emanzipatorische Perspektive entgegensetzen.

Podiumsteilnehmer/innen

Regine Laroche (Mehr Demokratie), Anna Stiede (Interventionistische Linke), Bernd Gehrke (Betriebs- und Gewerkschaftslinke), Samira (Stadtteilpolitik)

Moderation

Renate Hürtgen (Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte)

Folgende Themen für Workshops sind schon angeboten:

Gestaltet den Tag mit!

Ihr habt Infomaterialien? Oder ein Video zu eurem Projekt oder zu einer wichtigen aktuellen Frage?
Schickt eine Mail an kontakt[at]hausderdemokratie.de!

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