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Tag der sozialen Bewegungen

eine Initiative der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Der erste Tag der Sozialen Bewegungen
startete am 25. September 2016 im Haus der Demokratie und Menschenrechte!

Am ersten Tag der Sozialen Bewegungen beteiligten sich neben Einzelpersonen mehr als 20 Gruppen, darunter unter anderem: die Initiative Volksentscheid retten, die Interventionistische Linke Berlin, die Deutsche Umweltstiftung e.V., Mehr Demokratie e.V., der ID kritische Medienpraxis, Teilhabe e.V. und der Flüchtlingsrat Berlin e.V.

Neben Raum für verschiedene thematische Workshops, gegenseitiges Kennenlernen und inhaltlichen Austausch wurde bei der zentralen Podiumsdiskussion kontrovers über die Fragestellung „Welche Demokratie wollen wir?“diskutiert.

Im Fokus dabei: die konkrete Situation von staats- und parteiunabhängigen Gruppen, die durch das zunehmend autoritäre staatliche Handeln einerseits und das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen andererseits spürbar unter Druck stehen. Auch wenn dabei ein durchaus unterschiedliches Verhältnis der Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Initiativen zur parlamentarischen Demokratie artikuliert wurde, war eine der gemeinsamen zentralen Schlussfolgerungen:

Die Notwendigkeit – gerade angesichts des Erstarkens rechter Bewegungen – eigenständig auf Verhältnisse zu reagieren und stärker auf gemeinsames Handeln zu fokussieren!

Der Tag - heuer und in Zukunft

Am 25. September 2016 veranstaltete die Stiftung HdDuM den „Tag der Sozialen Bewegungen“. Diesen Tag haben wir zusammen mit Gruppen aus dem Haus und aus der Stadt gestaltet. Der „Tag der Sozialen Bewegungen“ soll

Mit diesem Tag wollen wir die gesellschaftliche Demokratisierung von unten, auch die von der Straße wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Wir sind in einer gesellschaftlichen Umbruchphase.

Nicht nur in Berlin – nicht nur in Deutschland – nicht nur in Europa!

Die Situation für staats- und parteiunabhängige Gruppen und Initiativen mit basisdemokratischer Ausrichtung ist schwierig geworden. Neben allen politischen Alltagskämpfen müssen wir unser Verständnis von Demokratie, von sozialen und politischen Menschenrechten wieder stärker in die gesellschaftliche Debatte einbringen und den rechten Antworten eine linke emanzipatorische Perspektive entgegensetzen. Eine bessere Welt ist möglich!

Wir wollen am „Tag der Sozialen Bewegungen“ den Fokus auf die Frage nach einer emanzipatorischen Demokratie richten (Demokratie von links – Demokratie von rechts?) und uns aus linker Sicht damit auseinandersetzen, dass die politische Rechte die „soziale Frage“ besetzt hält.   ...seht auch Ablaufplan 2016 »